Wie bereits angekündigt kommt hier nun das Referat als Flash. Die nächste Folie ist über einen Klick auf die Folie anzusehen.

Barrierefreiheit Referat Präsentation(*.swf ca. 7MB)
Barrierefreiheit Referat Handout(*.pdf ca. 48kB)

Quellen dazu gefällig? Wenn ja, dann Kommentar hinterlassen. Ist ne ganze Menge ;)

Silversurfer im Aufwind

14. Juni 2008

Immer mehr Senioren nutzen das Internet
Die “Silver Surfer” erobern das Internet: Fast jeder Dritte(29,2 Prozent) der 60- bis 79-Jährigen ist online, wie ARD und ZDF als Ergebnis ihrer Online-Studie 200 mitteilten.)

Quellen: NW, ARD, AP

Schon interessant, dass sich die doch eigentlich wenig beachtete Zielgruppe doch so stark dem Internet öffnet. Ist das nur ein vorrübergehender Trend oder wird es in Zukunft deutlich mehr ältere Surfer geben? Ich denke alleine schon wg. der Bevölkerungsstrukturänderung ist es absehbar, das immer mehr ältere Menschen ins Internet kommen und dort auch Seiten vorfinden möchten, mit denen es ihnen möglich ist, an die gewünschten Informationen zu kommen. Es scheint ja auch, sonst würde der Trend ja nicht positiv sein, dass diese Informationen durchaus auch gefunden werden können.

Was mich aber gleichzeitig stuzig macht: Wie können Menschen ohne Internet an einer Onlinebefragung teilnehmen? (Es kann auch sein, dass diese Umfrage anders durchgeführt wurde, als beschrieben, jedoch habe ich da keine näheren Informationen zu gefunden.) Klar ist dann ja auch, dass ARD und ZDF einen sehr hohen Anteil an älteren Personen auf ihren Seiten haben, da die öffentlich Rechtlichen sich bekanntlich schon länger dem jüngeren Zielpublikum abgewendet haben.
Und wirklich kann man der Umfrage auch nicht viel Wert bei messen, da gerade einmal knapp 2000 Menschen befragt wurden bzw. an der Umfrage teilgenommen haben.

Handy?

18. Februar 2008

Eben im Interface Design und Usability Blog gefunden und einfach mal das folgende Video angeschaut.

Erst einmal erstaunt das es den Moderator(Fliege) noch gibt und dann interessiert gesehen, was es für Totschläger-Telefon es für Senioren gibt. Sicherheit und Mobilität sind sicherlich wichtig. Doch wo soll dieses Monstrum transportiert werden? Das passt sicherlich nicht bequem in die Hosentasche. Und das ist es doch, was ein Handy auch interessant macht um auch mal mobil zu sein. Lesen kann man die 1,8cm großen Ziffern auch bestimmt gut. (Können diese auch vorgelesen werden? Wäre doch nicht zu schwer zu realisieren)

Und es wird von der tollen SMS Notruffunktion gesprochen. Diese macht in meinen Augen sehr wenig Sinn, wenn das Handy aus ist, man selbst in einem Funkloch steckt oder einfach die SMS überliest. Kann ja mal passieren. Dann ist man als Betroffener darauf angewiesen das diese SMS gelesen wird. Und wer soll all das Programmieren auf den Handys? Telefonnummern und Adressen sind meist eine sehr knifflige Angelegenheit in Handys einzutragen. Und wenn jetzt auch noch automatisierte Mechanismen hinzukommen …

Naja. Der Markt ist da. Die Lösungsansätze sind auch da. Aber überzeugt bin ich davon noch nicht – und der Markt wohl auch nicht. Am letzten Freitag habe ich noch aus eben dieser Zielgruppe zwei Menschen in der Bahn sitzen sehen, die sich über Handys unterhielten und später dann auch gegenseitig Fotos von einander mit der Handykamera machten und auch sonst sehr gut damit umgehen konnten. Es geht also auch anders. Man muss nur wollen

Eine Seite kann nur zu einer Internetseite mit mehr als einer Seite werden, wenn eine Navigation existiert. Nur durch erraten würden die meisten Seiten für immer verborgen liegen, da auch “Suchmaschinenroboter” nur nach einer Seitennavigation vorgehen und Unterseiten indexieren. Wie eine optimale “Unterseitennavigation” – vor allem für Blogs mit linearem, aber seitenweisen Inhalt – aussehen kann, hat sich Mathias Schäfer Gedanken gemacht. In meinen Augen ist es auch eine Geschmacksfrage und Ansichtssache, welche Navigation schneller zum gewünschten Ziel führt. Aber eines ist sicher, je besser diese Strukturinformation ist, desto einfacher und schneller kommt der Benutzer damit zurecht.

Zum Thema “Wo sind die Barrieren im Web 2.0″ startete die Aktion Mensch, die Stiftung Digitale Chancen und der Fachliche Beirat des BIENE-Wettbewerbs eine Umfrage. Gibt es wirklich Verbesserungen mit den neuen interaktiven Seiten für Menschen mit Behinderungen? Ich finde, gerade das Web 2.0 wird ja durch die permanenten Beta-Phasen geprägt und selten bis nie vollständig fertig gestellt. Sei es weil die Seite konstant weiterentwickelt wird, oder weil weiterhin neue Features dazukommen. Kann als eine Seite die nicht konsistent ist, barrierefrei sein?

Wenn man sich doch einmalig an eine Struktur gewöhnt hat, sei es die Navigation kommt an Position 1 und danach kommt dann ein Teil Werbung und anschließend dann der Newsblog, dann kann es doch bei einer Umstrukturierung zu einer vollkommenen Verwirrung führen. Also müssend doch gerade diese Seiten mehr Konsistenz aufweisen eben wg. der stetigen Weiterentwicklung.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, was die Umfrage für Ergebnisse haben wird, da dies ja sicherlich nicht unrelevant für das gesamte interaktive Web ist.