Silversurfer im Aufwind
14. Juni 2008
Immer mehr Senioren nutzen das Internet
Die “Silver Surfer” erobern das Internet: Fast jeder Dritte(29,2 Prozent) der 60- bis 79-Jährigen ist online, wie ARD und ZDF als Ergebnis ihrer Online-Studie 200 mitteilten.)
Quellen: NW, ARD, AP
Schon interessant, dass sich die doch eigentlich wenig beachtete Zielgruppe doch so stark dem Internet öffnet. Ist das nur ein vorrübergehender Trend oder wird es in Zukunft deutlich mehr ältere Surfer geben? Ich denke alleine schon wg. der Bevölkerungsstrukturänderung ist es absehbar, das immer mehr ältere Menschen ins Internet kommen und dort auch Seiten vorfinden möchten, mit denen es ihnen möglich ist, an die gewünschten Informationen zu kommen. Es scheint ja auch, sonst würde der Trend ja nicht positiv sein, dass diese Informationen durchaus auch gefunden werden können.
Was mich aber gleichzeitig stuzig macht: Wie können Menschen ohne Internet an einer Onlinebefragung teilnehmen? (Es kann auch sein, dass diese Umfrage anders durchgeführt wurde, als beschrieben, jedoch habe ich da keine näheren Informationen zu gefunden.) Klar ist dann ja auch, dass ARD und ZDF einen sehr hohen Anteil an älteren Personen auf ihren Seiten haben, da die öffentlich Rechtlichen sich bekanntlich schon länger dem jüngeren Zielpublikum abgewendet haben.
Und wirklich kann man der Umfrage auch nicht viel Wert bei messen, da gerade einmal knapp 2000 Menschen befragt wurden bzw. an der Umfrage teilgenommen haben.
Barrierefreiheit (mal wieder)
24. Mai 2008
An einem der kommenden Montage halte ich im Kurs Grundlagen Digitales Gestalten bei Marcus Abel ein Referat zum Thema Barrierefreiheit. Wie schon in den letzten Jahren erweitere ich meinen Wissensstand zu diesem Thema kontinuierlich weiter.
Was mir bei der Recherche besonders negativ aufgefallen ist, ein Buch was ich schon seit gut 4 Jahren im Regal habe ist total überholt. Hätte ich nicht gedacht, dass das so schnell geht. Es war einst eine super Grundlage für den Themeneinstieg. Aber heute ist es einfach nur noch alt.
Beispiel: Tabellen für ein Layout. Klar, war mal im Trend und ist auch super um eine Seite an den Browser anzupassen. Aber heute ist das out. Es ist sogar schon verpöhnt bei manch einem Webentwickler.
Weiteres Beispiel: Frames. Okay. Die Zeit ist defenitiv vorbei. Gerade seit es gängig ist, ein CMS bzw. auch einfach nur PHP zu verwenden und man Teile einer Seite(Navigation) wiederverwenden kann.
So schnell ändert sich die Zeit. Das Buch ist im Grunde schon ein relikt aus vergangenen Tagen. Aber nach meinem Wissen eines von ganz wenigen. Auf diesem Gebiet scheint es zwar viel interesse, aber wenig Fachliteratur im deutschen Sprachraum zu geben. Eine Marktlücke? Vielleicht ein Thema für die Bachelorarbeit. Warum eigentlich nicht. Interessant ist es alle.
(Das Referat und Handout + Linkliste werde ich die Tage nachreichen.)
Barrierefreies Barbecue
11. April 2008
Was um alles in der Welt ist bitte ein barrierefreies Barbeque? Auf der EFA-Tagung wird man es in Gelsenkirchen dann wohl zu Gesicht bekommen.
Handy?
18. Februar 2008
Eben im Interface Design und Usability Blog gefunden und einfach mal das folgende Video angeschaut.
Erst einmal erstaunt das es den Moderator(Fliege) noch gibt und dann interessiert gesehen, was es für Totschläger-Telefon es für Senioren gibt. Sicherheit und Mobilität sind sicherlich wichtig. Doch wo soll dieses Monstrum transportiert werden? Das passt sicherlich nicht bequem in die Hosentasche. Und das ist es doch, was ein Handy auch interessant macht um auch mal mobil zu sein. Lesen kann man die 1,8cm großen Ziffern auch bestimmt gut. (Können diese auch vorgelesen werden? Wäre doch nicht zu schwer zu realisieren)
Und es wird von der tollen SMS Notruffunktion gesprochen. Diese macht in meinen Augen sehr wenig Sinn, wenn das Handy aus ist, man selbst in einem Funkloch steckt oder einfach die SMS überliest. Kann ja mal passieren. Dann ist man als Betroffener darauf angewiesen das diese SMS gelesen wird. Und wer soll all das Programmieren auf den Handys? Telefonnummern und Adressen sind meist eine sehr knifflige Angelegenheit in Handys einzutragen. Und wenn jetzt auch noch automatisierte Mechanismen hinzukommen …
Naja. Der Markt ist da. Die Lösungsansätze sind auch da. Aber überzeugt bin ich davon noch nicht – und der Markt wohl auch nicht. Am letzten Freitag habe ich noch aus eben dieser Zielgruppe zwei Menschen in der Bahn sitzen sehen, die sich über Handys unterhielten und später dann auch gegenseitig Fotos von einander mit der Handykamera machten und auch sonst sehr gut damit umgehen konnten. Es geht also auch anders. Man muss nur wollen
Usability einer Seitennavigation
28. Januar 2008
Eine Seite kann nur zu einer Internetseite mit mehr als einer Seite werden, wenn eine Navigation existiert. Nur durch erraten würden die meisten Seiten für immer verborgen liegen, da auch “Suchmaschinenroboter” nur nach einer Seitennavigation vorgehen und Unterseiten indexieren. Wie eine optimale “Unterseitennavigation” – vor allem für Blogs mit linearem, aber seitenweisen Inhalt – aussehen kann, hat sich Mathias Schäfer Gedanken gemacht. In meinen Augen ist es auch eine Geschmacksfrage und Ansichtssache, welche Navigation schneller zum gewünschten Ziel führt. Aber eines ist sicher, je besser diese Strukturinformation ist, desto einfacher und schneller kommt der Benutzer damit zurecht.
